Terror von 9/11: Die USA schützen die Hintermänner (Teil 1)
Urs P. Gasche / 04. Jul 2018 -
Zeugenaussagen und neue Informationen weisen auf ein saudiarabisches Komplott hin. Doch die US-Geheimdienste halten den Deckel zu.

Trümmer des eingestürzten World Trade Centers (© NOAA/Wikimedia Commons/cc)
Der Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York kostete fast 3000 Menschen das Leben,
eröffnete den «Krieg gegen den Terror» mit bis heute gültigen Ausnahmegesetzen. 9/11 war Anlass oder Vorwand für den
Krieg
gegen Afghanistan mit bis heute mehr als einer halben Million Todesopfern, den Krieg
gegen den Irak mit über einer Million Todesopfern sowie für den Boykott und den Informationskrieg gegen den Iran.
9/11: Ein saudisches KomplottHinter den Terroranschlägen
von 9/11 in den USA steckte ein saudisches Netzwerk. Es reichte bis in saudische Regierungskreise und in die königliche
Familie. Seit dem Anschlag sind die US-Regierungen Komplizinnen dieses Komplotts: Sie decken Hintermänner und sabotieren
eine gründliche Aufklärung. Die USA verlangen nicht einmal, dass Saudiarabien seine bekannten saudischen Terroristen-Helfer mit
Diplomatenpässen bestraft. Vorrang hat offensichtlich die strategische Freundschaft der USA mit den Saudis. Quellen
• Sämtliche Quellen akribisch ausgewertet hat die Anwaltskanzlei Kreindler & Kreindler LLP in ihrer Klageschrift
gegen Saudiarabien im Namen von mehreren Tausend Opfer-Angehörigen und Verletzten. Über den brisanten Inhalt der Klageschrift
haben Schweizer Medien bisher nicht informiert. Ein Gericht in New York hat im März 2018 ein Beweisverfahren eröffnet. • Auswertung
von FBI-Akten vom britischen Journalisten Andrew Cockburn
im «Harper’s Magazine» (10/2017). • Die
teilweise immer noch zensurierten 28 erst
im Jahr 2016 veröffentlichten Seiten des offiziellen «THE
9/11 COMMISSION REPORT» von 2004. Infosperber informiert in drei Teilen.
Drei relevante Ungereimtheiten
Erste
Ungereimtheit: Kein einziger der Terroristen, welche die Flugzeuge entführt und die Terroranschläge
ausgeführt hatten, stammt aus Afghanistan, dem Irak oder dem Iran. 15 der 19 Flugzeugentführer waren Saudis,
zwei kamen aus den Emiraten und je einer aus Ägypten und aus dem Libanon (siehe Foto oben. Hier im Grossformat). Nach heutigem Wissen erhielten die
Attentäter weder aus Afghanistan, noch aus dem Irak oder dem Iran irgendwelche Unterstützung. Bin Laden applaudierte zwar in
Videoaufnahmen dem Terroranschlag und seine al-Kaida hatte Ausbildungslager in Afghanistan organisiert, doch mit der operativen
Vorbereitung in den USA hatte er – auch nach Aussage des ehemaligen afghanischen Präsidenten Hamid Karzai – nichts zu tun.
Alles deutet darauf hin, dass die US-Regierung die Terroranschläge von 9/11 als willkommene Gelegenheit wahrnahm,
um die Kriege gegen Afghanistan und Irak loszutreten, die von Militär- und Geheimdienstkreisen schon länger geplant waren1.
Diese Kreise wollten die «Regime Changes» in Afghanistan, Irak und Libyen, und sie befürworten noch heute «Regime Changes» in Iran, in
Syrien und im Libanon. Zweite Ungereimtheit: Es ist offensichtlich, dass die
saudischen Hijackers, die fast alle schlecht englisch konnten, auf eine ausgefeilte logistische Hilfe angewiesen waren, um sich
an verschiedenen Orten der USA niederzulassen, fliegen zu lernen und um miteinander sicher kommunizieren zu können. Trotzdem unternahmen
die Geheimdienste und die US-Regierung nichts, um das Netzwerk hinter den Hijackern aufzudecken. Im Gegenteil: Sie haben Recherchen des
US-Kongresses und von Journalisten so gut sie nur konnten behindert. Dritte Ungereimtheit:
Bezeichnenderweise nicht öffentlich, aber in einem geheimen Memo von 2010 erklärte die damalige US-Aussenministerin
Hillary Clinton, dass «Geldgeber in Saudiarabien die grössten Finanzierer von terroristischen Sunniten-Gruppen weltweit» seien.
Dieses Memo kam nur dank Wikileaks an die Öffentlichkeit. 
Zu den Terroristen-Gruppen, welche die Saudis finanziell und logistisch unterstützen, gehörten Al-Kaida, die Taliban
und die Lashkar-e-Tauba – eine islamistische Terrororganisation in Kaschmir. Das hatte Clinton in diesem internen Memo präzisiert.
Verbindungen bis zum saudischen Machtapparat
Trotz diesem Wissen und trotz grossem Verdacht verschleierten und verschleiern die US-Regierungen unter George W.
Bush, Barack Obama und heute unter Donald Trump das saudische Netzwerk, das hinter den saudischen Terroristen von 9/11 agierte. Sie
halten den Deckel der Geheimhaltung darüber und behandeln die saudischen Machthaber wie Freunde. Die mit den
Saudis strategisch und finanziell eng verknüpften USA hatten ihre verbündeten Saudis bereits kurz nach 9/11 von jedem Verdacht
freigesprochen. Die US-Behörden verhinderten immer wieder, dass entscheidende Dokumente des FBI eingesehen und FBI-Leute befragt werden
konnten.
- Damit machen sich die US-Geheimdienste und die
US-Regierungen seit 9/11 zu Komplizinnen des saudischen Terrornetzwerks.
Vor 9/11 habe der Inlandgeheimdienst FBI Informationen über die künftigen Flugzeugentführer und ihre Helfer nicht mit dem Auslandgeheimdienst CIA geteilt, kritisierte der Bericht der Geheimdienstausschüsse des US-Kongresses. Der Terroranschlag hätte sonst wahrscheinlich verhindert werden können (NYT vom 24.7.2003). Noch bedenklicher ist jedoch die Haltung der Geheimdienste und der drei US-Administrationen Bush, Obama und Trump nach dem Terroranschlag von 9/11. Trotz des horrenden Anschlags mit fast 3000 Toten, der am Anfang der Kriege in Afghanistan, in Irak und schliesslich in Syrien stand, zeigen sich US-Geheimdienste und US-Behörden nicht daran interessiert, das Netzwerk der 9/11-Terroristen aufzudecken. Der offizielle «THE 9/11 COMMISSION REPORT» von 2004 nennt als Drahtzieher Usama bin Laden und die Al-Kaida. Er schweigt sich jedoch darüber aus, wie stark bin Laden und die Al-Kaida von der saudischen Regierung via «Wohltätigkeitsorganisationen» finanziert wurde. Einen Monat nach 9/11 führten die USA Krieg gegen Afghanistan, wo sich Bin Laden aufhielt.
- Die Die USA haben die saudischen Hintermänner und Finanzierer der Terroristen nicht nur geschont, sondern geschützt.
Insgesamt 28 Seiten des Untersuchungsberichts des US-Kongresses von 2004 mit einigen Angaben über saudische Verbindungen wurden geheim gehalten. Noch Mitte April 2016 hatte Saudiarabien damit gedroht, US-Wertpapiere und Anleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar zu verkaufen, falls die wahrscheinlich belastenden «28 Seiten» des Untersuchungsberichts von 2004 freigegeben würden. - Gegen den Widerstand des US-Präsidenten erzwang der Kongress im Sommer 2016 die Offenlegung dieser 28 Seiten – allerdings mit mehreren eingeschwärzten Stellen.
Immerhin geht aus den 28 Seiten Folgendes hervor: - Der von den Saudis bezahlte Omar al-Bayoumi arbeitete laut FBI-Informationen für den saudischen Geheimdienst und verfügte über einen Diplomatenpass. Al-Bayoumi unterstützte die Attentäter erheblich;
- ein Beamter des saudischen Innenministeriums war im gleichen Hotel in Virginia abgestiegen wie einer der Flugzeugentführer;
- einige der Flugzeugentführer hatten während ihres Aufenthalts in den USA Kontakt mit saudischen Diplomaten, die direkte Verbindungen zur saudischen Regierung hatten;
- Mitglieder der saudischen Regierung und der saudischen Königsfamilie haben die Attentäter und ihre Helfershelfer in den USA auf Umwegen finanziert.
************************************************************** - Über weitere Fakten und Beweisstücke für ein saudisches Komplott hinter den 9/11-Hijackern folgt ein zweiter Teil: «Saudische Diplomaten, Regierungskreise und Imame waren Teil des Netzwerks hinter den Terroranschlägen von New York».
************************************************************** ************************************************************** 1Wesley Clark: «Talk to Commonwealth Club», October 3, 2007 OFFIZIELLE US-UNTERSUCHUNGSBERICHTE ------------------------------------------------------------------------------------------------
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
Keine
Weiterführende Informationen
«USA hofieren den grössten Terroristen-Finanzierer»: Infosperber vom 7.9.2015
Die zuerst geheim gehaltenen 28 Seiten des offiziellen Untersuchungsberichts von 2005
14 Meinungen
Es ist unvorstellbar wie Geheimdienste, Politiker und Medien die Hintergründe dieses Attentats verschleiern und damit ein halbes dutzend Kriege legitimierten mit huntertausenden Toten und Millionen Flüchtlingen. Saudi Arabien ist der islamische Staat und der beste Freund der Schweizer. Wir haben mit diesem totalitären Regime Handelsbeziehungen im Wert von 5 Milliarden jährlich.
Das Erfolgsrezept der Schweiz ist nicht Käse und Uhren, sondern das wir mit jedem Tyrann Geschäfte machen. Jeder Flüchtling aus Nordafrika und Afgahnistan sollte direkt in die USA überstellt werden. Die Motivation das Attentat aufzudecken steigt dann mit jedem Flüchtling.
Daniel Bertschi, am 04. Juli 2018 um 12:00 Uhr
Bravo.... Danke Infosperber für diesen Beitrag. Machen sie weiter so, die Öffentlichkeit freut sich darüber, so weit ich sehen kann.. Gruss Beatus Gubler
Beatus Gubler, am 04. Juli 2018 um 13:06 Uhr
zu 9/11: Die Frage zu den Flugzeugentführern von 9/11 ist eine Sache. Die noch wichtigere Frage ist: WTC No7 (von keinem Flugzeug getroffen und keine bedeutenden Brände) und wohl auch die beiden Türme wurden gesprengt. Wer hat wann die Sprengladungen angebracht? Der offizielle Untersuchungsbericht hat die Möglichkeit einer Sprengung gar nicht untersucht. W. Wehrli
Walter Wehrli, am 04. Juli 2018 um 18:58 Uhr
Meiner Meinung nach waren die 9/11 Attacken für die Saudis eine Nummer zu gross: Entführung von vier Flugzeugen, Lahmlegung der ganzen US-Flugzeugabwehr, punktgenauer Einschlag von zwei Flugzeugen in die Zwillingstürme des World Trade Center in New York, Tiefflug eines Flugzeuges in das Pentagon in Washington. Ein Tiefflug ausgeführt von einem Piloten den man aus der Flugschule in Florida weggeschickt hatte.
Der US-Journalist Daniel Hopsicker ist den Spuren des 9/11 Haupttäter Mohamed Atta in USA nachgegangen. Hopsicker hat zwei Jahre lang vor Ort recherchiert, mit Zeugen gesprochen, mit der damaligen Freundin von Atta in den USA. (Daniel Hopsicker, Welcome to Terror Land, Verlag Zweitausendundeins) Atta trank Alkohol, kiffte, besuchte Strips Bars, auch noch am Tag vor dem 11. September 2001.
Es stellt sich die Frage, ob dieser Atta der in den USA die Flugschule besuchte wirklich identisch ist mit dem Atta der in Hamburg fleissig studierte, und dort nie durch Eskapaden aufgefallen war.
Zahlreiche Autoren haben sich mit 9/11 befasst, unter anderem Prof. Marc Chesney der Universität Zürich (Finanztransaktionen vor 9/11) der Architekt Richard Gage aus San Francisco, der Nobelpreisträger Dario Fo usw..
Siehe auch: http://ifor-mir.ch/dario-fo-und-der-tod-des-anarchisten-und-die-911-osama-bin-laden-story-der-us-regierung/ Bin Laden, Insider Deals und WTC-Einsturz http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23413
Heinrich Frei, am 04. Juli 2018 um 20:16 Uhr
Danke für diesen Artikel. Es ist für mich ein weiterer Grund, Infosperber und andere Seiten wie PublicEye in meinem Umfeld mit Nachdruck bekannt zu machen! Leider kennen viele Leute, die nicht gleichgültig leben, diese wertvollen Informationsquellen gar nicht und da sehe ich meine, wenn auch kleine Möglichkeit, Unterstützung zu leisten.
Sandra Müller, am 05. Juli 2018 um 11:47 Uhr
Paar Jahre vor 9/11 hatten die Saudis erstmals auf einen Satellit Zugriff (EYEGLASS, Firma Eirad), worauf Israel schockiert war, von oben ersichtlich zu sein, darum musste man sie zurückbinden. Möglich, dass es drum ging, die Saudis für etwas an der Kandare haben zu wollen als Drohmittel. Wenn sie nicht spuren, macht die USA öffentlich, dass die Saudis es gewesen seien an 9/11. Darum die ostentativen Bekundungen Bush Hand in Hand mit Salman. Oder wie Kilez More singt: «Händchen Halten feucht und nice, sie wollten zeigen, was Freundschaft heisst.» Die Israelis sagten immer: Die Palästinenser sind nicht nur unsere Feinde, es sind auch Eure Feinde, das war ihnen irgendwie wichtig zu betonen?!?
martin ulrich, am 05. Juli 2018 um 16:07 Uhr
Sehr guter Artikel, der die Schizophrenie des US-Regimes deutlich offen legt. Die islamistische saudische Kopfabschneide-Diktatur ist heute der Günstling von Trump (und von Israel, das abhängig von US-Geldern ist). Die USA führen einen brutalen Krieg im Jemen, die EU und die Schweiz schweigen. Die Schweiz will neuerdings Waffen und Munition an Staaten liefern, die in Bürgerkriege verwickelt sind, schon länger auch an die saudische Diktatur. Neutralität sieht sehr anders aus, und zudem torpediert das die von der Schweiz angebotenen guten Dienste in der Vermittlung zwischen Iran und den USA.
Alois Amrein, am 05. Juli 2018 um 22:55 Uhr
Ich finde wichtig, dass die ganze 9/11-Geschichte genau so, also kühlen Kopfes und ohne sich in hypothetische Theorien zu verstricken, beleuchtet wird. Puzzlestein für Puzzlestein. Dass was faul ist an der offiziellen Theorie ist für mich und mein Bauchgefühl klar. Was ganz genau, weiss ich noch nicht. Empfehlenswert ist z.B auch der Bericht über den Einsturz der Türme von Leroy Hulsey von der Uni Alaska.
Jan-Martin Mächler, am 08. Juli 2018 um 11:43 Uhr
@ Elisabeth Krail, Als das alles geschehen ist, war ich gerade an meinem Computer,ich habe gleich nach Amerika geschaltet. Ich weiß nicht wo ich gelandet bin, es waren zwei Damen sie hatten ein sehr guten Überblick über das Geschehen.Die beiden waren natürlich sehr aufgeregt. Hintergrund lief der Fernseher. Mit einmal kommt die Durchsage das World Trade 7 ist eingestürzt. Die beiden Zoomen darauf, erstaunt sagen sie, wieso es steht doch noch sie konnten es gar nicht fassen. Oben auf dem Dach sah man einen leichten Brand und etwas Rauch austreten, nach ca. 5-8 Minuten kracht es zusammen. Aber gekonnt viel es Zusammen.Es kann nur eine geplante Sprengung vollbringen. Die Damen waren völlig daneben, sie konnten es nicht begreifen. Und nun der Hammer, der Herr Bush sitzt in einem Klassenzimmer, ein Mann kommt zu Ihn und flüstert Ihn etwas ins Ohr. Der bleibt sitzen als sei nichts Geschehen. Es hat mich vom Stuhl gehauen.In dieser Causa sind zuviel Fragen offen. Es stimmt hinten und vorne nichts bei diesen Anschlag. MfG Werner Kämtner
Werner Kämtner, am 08. Juli 2018 um 14:06 Uhr
Es ist unvorstellbar wie die Regierung die Öffentlichkeit erfolgreich täuschen konnte und immer noch erfolgreich täuschen. 17 Jahre ilegale Kriege mit hundertausenden Toten und die verantwortlichen Personen laufen immer noch frei herum. Warum wurde Georg Bush nicht als Kriegsverbrecher angeklagt? Warum darf Toni Blair in die Schweiz einreisen? Warum darf Gondoleeza Rise in der Schweiz sogar referieren? Die Schweiz als NATO-Partner hat auch sehr viel Blut an den Händen und diese Machenschaften unterstützt. Ich verstehe wenn die afrikanischen Staaten aus dem internationalen Strafgerichtshof zurücktreten.
Daniel Bertschi, am 08. Juli 2018 um 18:58 Uhr
Ich hätte gerne gewußt, welchen Grund die saudischen Terroristen hatten, ausgerechnet das World Trade Center zu zerstören. - Ist es so, daß sie diese Symbolik als feindlicher ihrem Glauben gegenüber betrachten als andere Religionslehren, wie Christentum und Buddhismus? Doris Manner
Doris Manner, am 28. Juli 2018 um 20:18 Uhr
@Doris Manner. Darüber gibt es so keine öffentlich zugänglichen Quellen. Ihre Vermutung halte ich für unwahrscheinlich. Ein Anschlag sollte in den USA wohl die grösstmögliche Aufmerksam erregen und heftige Reaktionen auslösen. Das ist mit dem Terror-Gesetz und den Kriegen gegen Afghanistan und gegen den Irak passiert. Ob diese Kriege tatsächlich oder vermeintlich im Interesse der Saudis waren, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. 9/11 kam sicher den Interessen der Rüstungskonzerne und einiger Hardliner innerhalb der Regierung Bush und der Geheimdienste gelegen, die seit längerem «Regime Changes» anstrebten. Daraus abzuleiten, die Regierung Bush oder US-Geheimdienste hätten 9/11 selber inszeniert, ist angesichts der bekannten Abläufe eine wilde Vermutung. Noch abstruser wird es, wenn behauptet wird, die saudischen Hijacker seien gar nicht in den Flugzeugen gewesen, oder die Flugzeuge hätten die zwei WTC-Türme gar nicht getroffen. Historisch belegt ist, dass die genannten US-Hardliner stets engste Kontakte mit den saudischen Geheimdiensten hatten und etliche ihrer verdeckten Operationen mit Kickbacks aus Geschäften der USA mit Saudiarabien finanzierten. Was hingegen die strategische Absicht der Saudis war, ein 9/11 herbeizuführen, darüber gibt es wie gesagt keine öffentlichen Quellen. Wie in den drei Artikeln dargelegt, hatten bisher drei US-Administrationen und die US-Geheimdienste viel unternommen, um das Aufarbeiten des saudischen Komplotts möglichst zu verhindern.
Urs P. Gasche, am 29. Juli 2018 um 09:18 Uhr
Herr Gasche, was Ihren Kommentar vom 29. Juli 2018 anbetrifft: Nochmals zum Mitschreiben: Ihre These ist allen Ernstes, dass es im Interesse von Saudi-Arabien lag „in den USA ... die grösstmögliche Aufmerksam [zu] erregen und heftige Reaktionen aus[zu]lösen“? Aufgrund welcher Fakten glauben Sie, diese behauptete Intention ableiten zu können? Wenn es so ist, wie Sie selbst schreiben, dass 9/11 „sicher den Interessen der Rüstungskonzerne und einiger Hardliner innerhalb der Regierung Bush und der Geheimdienste gelegen“ kam, warum sollten sowas ausgerechnet Saudis verfolgen? Wenn Sie es für eine wilde Vermutung halten, dass es sich um einen inside-job handelte, wie wild ist dann erst Ihre Mutmaßung bzgl o.g. Intention? Wie passt es zusammen, dass Sie eine naheliegende Vermutung als „wild“ abklassifizieren, selbst aber eine ungleiche wildere Mutmaßung präsentieren? Gar nicht?
BTW: Dass sehr viele truther, von denen nicht wenige echte Experten auf Ihrem Gebiet (Piloten, Ärzte, Feuerwehrleute, Architekten, Ingenieure etc.) sind und Ihnen in Sachen Fachexpertise deutlich überlegen sein dürften, nicht aufgrund einer gemutmaßten Motivlage, sondern aufgrund harter naturwissenschaftlicher sowie technischer Fakten und wissenschaftlicher Herangehensweise logisch zwingend zu «inside job» kommen, scheint Ihnen entgangen zu sein. Merkwürdig.
Timm Herbst, am 07. August 2018 um 20:04 Uhr
1. Von Anfang an war bekannt, dass 15 der 19 Terroristen Saudis waren. Nach 17 Jahren fällt auf einmal auf, dass das nicht zum Afghanistan- & Irak-Krieg passt? 2. Wer immer die Terroristen waren: dass eine „ ausgefeilte logistische Hilfe“ nötig war, ist keine Ungereimtheit, sondern logisch zwingend. Wer stellt Visa für die USA aus? Die USA o. Saudi-Arabien? Ist somit logisch die Beteiligung e. US-Geheimdienst nicht viel naheliegender? 3. Die als Spinner diffamierten truther weisen doch seit Jahren auf den Skandal hin, dass wichtige Akten für Put-Optionen auf die betroffenen Fluglinien nicht verfolgt, sondern vernichtet wurden. Ergo:bekannte Sachverhalte o. Trivialitäten werden als neue Entdeckung verkauft, wichtige Fragen aber nicht gestellt. Z.B.: Aus welchem Grund sollten sich US-Geheimd. & -Regierungen zu Komplizen e. saudischen Terrornetzwerks machen? Welches Motiv sollten die Saudis für 9/11 haben? Kein überzeugendes erkennbar Teile der US-Administration? Die erschlagende Motivlage: 1) Grundlage für Ölkriege 2) Sicherung der geostrategischen Vorherrschaft, Steigerung der Militärausgaben 3) Potentieller Wahlbetrug von G.W. Bush 4) Drogen aus Afghanistan (Schwarzgeld der CIA) 5) Pipeline in Afghanistan 6) Aktenvernichtung (AV) des Worldcom- & ENRON-Aktienbetrugs 7) AV des ungeklärten Verbleibs von 2300 Mrd. $ Militärausgaben 8) nie endender War-on-terror (Militärisch-industrieller Komplex) 9) Drohnenkrieg 10) riesiger Bürgerrechtsabbau
Katja Rauschenberg, am 09. August 2018 um 12:06 Uhr
Das saudische Komplott hinter dem Anschlag von 9/11 (Teil 2)
Urs P. Gasche / 06. Jul 2018 -
Saudische Diplomaten, Regierungskreise und Imame waren Teil des Netzwerks hinter den Terror-Anschlägen von New York.
Red. Der erste Teil mit dem Titel «Die USA wollen Hintermänner von 9/11 nicht denunzieren» legte dar, wie drei US-Administrationen zu verhindern suchten und immer noch suchen, das Ausmass des saudischen Komplotts hinter dem Terroranschlag von 9/11 aufzuklären. Dieser zweite Teil zeigt auf, was über das saudische Netzwerk hinter den Attentätern bekannt ist. Die wichtigste neue Quelle ist die Anklageschrift der Kanzlei Kreindler & Kreindler LLP im Namen von mehreren Tausend Opfer-Angehörigen in New York. Über deren brisanten Inhalt haben Schweizer Medien bisher nicht informiert. Ohne Logistik ging es nicht 15 der 19 Flugzeugentführer von 9/11 kamen aus Saudiarabien. Unter grösster Geheimhaltung mussten sie sich in den USA verstreut im ganzen Land vorbereiten. Bekannt wurden ihre Zellen in San Diego, New Jersey und Florida. Die meisten konnten nur schlecht oder gar kein Englisch. Sie brauchten materielle Unterstützung und Deckung sowie eine Logistik, um miteinander in Kontakt zu sein und sich abzusprechen. 9/11: Ein saudisches KomplottHinter den Terroranschlägen von 9/11 in den USA steckte ein saudisches Netzwerk. Es reichte bis in saudische Regierungskreise und in die königliche Familie. Seit dem Anschlag sind die US-Regierungen Komplizinnen dieses saudischen Komplotts: Sie decken Hintermänner und sabotieren eine gründliche Aufklärung. Die USA verlangen nicht einmal, dass Saudiarabien seine saudischen Terroristen-Helfer mit Diplomatenpässen bestraft. Vorrang hat offensichtlich die strategische Freundschaft der USA mit den Saudis. Quellen• Sämtliche Quellen akribisch ausgewertet hat die Anwaltskanzlei Kreindler & Kreindler LLP in ihrer Klageschrift gegen Saudiarabien im Namen von mehreren Tausend Opfer-Angehörigen. Schweizer Medien haben über den brisanten Inhalt der Klageschrift bisher nicht informiert. Ein Gericht in New York befasst sich seit März 2018 mit der Klage. • Auswertung von FBI-Akten des britischen Journalisten Andrew Cockburn im «Harper’s Magazine» (10/2017).
Infosperber informiert in drei Teilen. Unterstützung von innerhalb der saudischen Regierung Ein Memo der FBI-Zentrale in San Diego vom 2. Juli 2002, das erst spät gegen viele Widerstände herausgerückt wurde, stellte fest, dass es «unumstössliche Beweise dafür gibt, dass es innerhalb der saudischen Regierung Unterstützung für diese Terroristen gab». Es handelte sich um die beiden in San Diego stationierten Terroristen und Flugzeugentführer Nawaf al-HASMI und Khalid al-MIHDHAR. US-Senator Bob Graham, der von 2001 bis 2003 den Geheimdienstausschuss des Senats leitete, vermutete schon früh ein verschwörerisches Netzwerk: «Fast intuitiv glaubte ich, dass die Terroristen, die diesen Angriff durchführten, ein ausgeklügeltes Unterstützungsnetzwerk gehabt haben mussten, im Ausland und in den USA selbst.» Um die Vorbereitungen des Anschlags geheimzuhalten, seien diplomatische Fassaden genutzt worden, die «wenigstens teilweise von einem Nationalstaat zur Verfügung gestellt werden mussten». Geheimdienst FBI torpediert die Aufklärung Man würde aufgrund dieser schwerwiegenden Vermutungen erwarten, dass die US-Regierung mit allen Mitteln versuchte und versucht, die Existenz und das Ausmass eines terroristischen Netzwerks aufzudecken, in das saudische Regierungskreise involviert waren. Das Gegenteil war der Fall. Die US-Administrationen unter Georg W. Bush und Barack Obama nahmen die Saudis in Schutz, wo sie nur konnten. Die saudischen Geheimdienste zählten und gehören immer noch zu den engsten Verbündeten der US-Geheimdienste. Die Vertuschungsstrategie begann schon wenige Tage nach dem Terroranschlag von 9/11: Saudische Staatsbürger konnten die USA mit Privatflugzeugen verlassen, obwohl für solche Maschinen ein Flugverbot bestand. An Bord befanden sich Botschaftspersonal und Mitglieder der weitverzweigten Familie von Osama bin Laden, dem damaligen Chef des Terrornetzwerks al-Kaida, das von den Saudis tatkräftig und finanziell stark unterstützt wurde. Es weckt gewaltiges Misstrauen, dass nach diesem Terroranschlag, der fast 3000 Tote forderte, wichtige Spuren in Richtung saudisches Komplott nicht akribisch verfolgt wurden. Ausgerechnet Robert Mueller, der heute als Sonderanwalt in Sachen Russland-Connection mit aller Hartnäckigkeit ermittelt, hatte damals als Direktor des Geheimdienstes FBI verhindert, dass das saudische Unterstützungs-Netzwerk an den früheren Aufenthaltsorten der 9/11-Terroristen gründlich untersucht und Beweisdokumente freigegeben werden. Zu spüren bekam dies der frühere FBI-Anwalt Michael Jakobson, Spezialist der Terror-Bekämpfung. Als Ermittler des 9/11-Ermittlungsausschusses des US-Kongresses fand er Hinweise auf einen Informanten des FBI in San Diego, der einen der 9/11-Entführer gekannt hatte. Selbstverständlich wollte Jakobson diesen FBI-Informanten sofort als Zeuge befragen. Doch FBI-Direktor Robert Mueller versuchte zu verhindern, dass Jakobson in San Diego vor Ort ermittelte. Brisante FBI-Dokumente weisen deutlich auf ein Komplott hin Trotz der Opposition von FBI-Direktor Mueller flog Jakobson nach San Diego. Im dortigen FBI-Büro stiess er auf brisante Informationen und Dokumente zu den beiden Flugzeugentführern, die sich in San Diego aufgehalten hatten. Einer der wenigen, der diese Quellen ausgewertet hat, ist der britische Journalist Andrew Cockburn im «Harper’s Magazine» (10/2017). Akribisch ausgewertet sind diese und weitere Quellen auch in der Klageschrift gegen Saudiarabien, welche die Anwaltskanzlei Kreidler & Kreindler LLP im Namen von Opfer-Angehörigen in New York eingereicht hat. Im Folgenden versuchen wir, das Wichtigste zusammenzufassen. Die Quellen aus San Diego betreffen die Terroristen Nawaf Al-HASMI und Khalid al-MIHDHAR, beide aus Mekka, die am 11. September 2001 eine Passagiermaschine entführten und gegen das Pentagon abstürzen liessen. Im Februar 2000 landeten sie mit einem Flug aus Malaysia in Los Angeles. Nach ihrer Ankunft trafen sie in einem Restaurant Omar al-BAYOUMI. Dieser mietete den beiden künftigen Hijackers in San Diego eine Wohnung, indem er den Mietvertrag – wohl als Garant für den Mietzins – mit unterzeichnete. Zudem eröffnete er den beiden Flugzeugentführern ein Bankkonto, verhalf ihnen zu Handys und Führerscheinen. Schliesslich war Al-BAYOUMI ihnen dabei behilflich, Flugschulen zu kontaktieren. Al-BAYOUMI erzählte später das Märchen, er habe die zwei Männer im Restaurant von Los Angeles «rein zufällig» getroffen, sei mit ihnen ins Gespräch gekommen und habe sich mit ihnen befreundet. Wer ist al-BAYOUMI? Laut FBI verfügte al-BAYOUMY über intensive Beziehungen zur saudischen Regierung, besass einen Diplomatenpass und war Imam. Er war Mitglied oder Sympathisant von al-Kaida und wurde für einen Schein-Job in San Diego jahrelang aus saudischen Quellen bezahlt. Das FBI vermutet, dass al-BAYOUMI dem saudischen Geheimdienst über Aktivitäten seiner muslimischen Gemeinschaft in San Diego berichtete. Im Monat vor der Ankunft der beiden Terroristen al-HASMI und al-MIHDHAR in Los Angeles hatte sich al-BAYOUMI mit Fahad al-THUMAIRY getroffen. Dieser besass ebenfalls einen Diplomatenpass und arbeitete im saudischen Konsulat in Los Angeles für das saudische Ministerium für islamische Angelegenheiten [zur Verkündung und Missionierung des Islams]. Er amtete auch als Imam in der vom saudischen Königshaus finanzierten König-Fahad-Moschee in Los Angeles County. Diese Moschee besuchten die beiden Terroristen in den Tagen nach ihrer Ankunft. Der Fahrer von al-THUMAIRY machte mit den Terroristen Ausflüge zur Sea World und anderswohin (Quelle: Anhang des 9/11 Commission Report). Erst im Jahr 2004 sollte das US-State Department al-THUMAIRY die Wiedereinreise in die USA verweigern, «weil er wahrscheinlich in terroristische Aktivitäten verwickelt ist». Jacobson und seine Kollegen des 9/11-Ermittlungsausschusses des US-Kongress konnten al-THUMAIRY in Riad in Anwesenheit saudischer Offiziere befragen. Al-THUMAIRY stritt jegliche Beteiligung ab und behauptete sogar, weder al-BAYOUMI noch die beiden Hijacker je getroffen zu haben. Die Ermittler kamen zum Schluss, al-THUMAIRY «lügt» und sei «gefährlich». 9/11-Terroristen via saudische Offizielle finanziert Für die Kosten der beiden Hijacker kamen offizielle saudische Stellen auf. Just zum Zeitpunkt, als sich al-BAYOUMI in San Diego um die beiden Terroristen kümmerte, stieg dessen Gehalt als Scheinbeschäftigter eines lokalen Unternehmens, das Beziehungen zum saudischen Verteidigungsministerium hatte, von monatlich 3000 auf 7000 Dollar – bis zum September 2001. Begründung: «weitere Aufgaben». Chef des saudischen Verteidigungsministeriums war der heutige Kronprinz Mohammed ibn Salman. 75'000 Dollar erhielt al-BAYOUMI in mehreren Tranchen vom Konto der saudischen Botschaft bei der Riggs Bank in Washington. Die Frau des Botschafters und mehrfachen Terroristenfinanzierers Bandar IBN SULTAN überwies die Summe an die Frau von al-BAYOUMYS Freund Osama Basnan, einen früheren Angestellten der saudischen-Botschaft. Die 75'000 Dollar waren angeblich für medizinische Behandlungen von Basnans Frau bestimmt, gingen aber an al-BAYOUMI. BASNAN und seine Frau wurden ebenfalls von der saudischen Botschaft in Washington finanziert. BASNAN telefonierte regelmässig mit der Terroristenzelle in Hamburg und mit Verwandten von Osama bin Laden. Kurz nach 9/11 brüstete er sich, für die «Helden» von 9/11 noch mehr getan zu haben als sein Freund al-BAYOUMY. Gleichzeitig unterstützten Angestellte des saudischen Ministeriums für islamische Angelegenheiten die al-Kaida und die Al-Nur Moschee in Berlin mit rund 800'000 Dollar. Bei Hamburg war die 9/11-Zelle mit Mohammed Atta stationiert, der die Al-Nur Moschee in Berlin regelmässig besuchte. Die von der saudischen Regierung kontrollierten «International Islamic Relief Organization» und die «al Haramain Islamic Foundation» finanzierten nach Angaben der CIA sechs Trainingscamps in Afghanistan, in denen die künftigen 19 Flugzeugentführer «ausgebildet» wurden. Saudische «Wohltätigkeitsorganisationen»
• the Muslim World League (MWL),
• the International Islamic Relief Organization (IIRO),
• the Rabita Trust,
• the World Assembly of Muslim Youth (WAMY),
• the Benevolence International Foundation (BIF).
• the al Haramain Islamic Foundation (AHIF),
• the Saudi High Commission for Relief of Bosnia and Herzegovina (SHC),
• the Saudi Joint Relief Committee for Kosovo and Albania (SJRC), and
• the Saudi Red Crescent (SRC),
Die meisten dieser Organisationen finanzierten in etlichen Ländern die Terrororganisation al-Kaida. Es sind keine privaten, unabhängigen Organisationen, sondern vom saudischen Staat kontrollierte und grösstenteils finanzierte Organe. (Quelle: Anklageschrift Kreindler) In seiner Klageschrift zählt Opfer-Anwalt Kreindler zahlreiche Beweisstücke auf, wonach die insgesamt 370'000 Dollar, die nach Schätzung der 9/11-Kommission zur Vorbereitung des Terroranschlags nötig waren, hauptsächlich über saudische «Wohltätigkeitsfonds» via Kuriere oder Checks oder via saudische Botschaft zu den 9/11-Unterstützern in die USA verschoben wurden. Einer der Mittelsmänner war Sheik MOHAMMED, den der Bericht der 9/11-Kommission «wichtigster Architekt des Anschlags von 9/11» nennt. Mohammed war ein Kuwaiter, der von Pakistan aus operierte und Rückendeckung der Königsfamilie in Kuwait bekam. Er war Mitglied der von den Saudis finanzierten al-Kaida. 30 Telefonanrufe in die saudische Botschaft In den ersten drei Monaten nach seiner Ankunft in Los Angeles wählte Terrorist el-BAYOUMI dreissig Mal die direkte Telefonnummer von Khaleid SOWAILEM in der saudischen Botschaft. Das geht aus FBI-Dokumenten hervor. Noch bis 2003 figurierte SOWAILEM auf der veröffentlichten Diplomatenliste der saudischen Botschaft. Erst dann entzog das US-State Department einigen Saudis ohne Aufsehen den Diplomatenstatus, sodass SOWAILEM im Jahr 2004 nicht mehr auf der Diplomatenliste war. Anwalt Kreindler stiess auf ein Schreiben, das von SOWAILEM unterzeichnet ist und den Briefkopf des saudischen Ministerium für islamische Angelegenheiten trägt. Auf diesem Schreiben fand Kreidler SOWAILEMS direkte Telefonnummer bei der saudischen Botschaft in Washington. Genau diese Nummer hatte Terrorist BAYOUMI nach seiner Ankunft in den USA dreissig Mal angewählt. Das Ministerium für islamische Angelegenheiten ist für die Missionierung zuständig. Es finanziert weltweit Schulen, Universitäten und Moscheen, wo der ultrakonservative, fundamentalistische Wahabismus verbreitet wird. Die Verbindung von SOWAILEM zu den beiden Hijackern in San Diego bestärkte Senator Bob Graham, Leiter des Geheimdienstausschusses des US-Senats, in seiner Überzeugung, dass ein saudisches Netzwerk mit Beziehungen in die saudische Regierung Organisator und Drahtzieher von 9/11 war. Während ihres Aufenthalts in San Diego besuchten die beiden Terroristen Al-HASMI und al-MIHDHAR monatelang die kleine Moschee von Imam al-AWLAKI in einem wohlhabenden Stadtviertel von La Mesa im San Diego County. Sie erhielten dort Unterricht in englischer Sprache, nahmen Kontakt auf für Flugstunden und trafen sich regelmässig zu Gesprächsrunden mit Imam al-AWLAKI. Als Terrorist al-HASMI nach Virgina weiterzog, verhalfen ihm dort Anhänger von al-AWLAKI zu Wohnung, Transporten und zu Identitätsausweisen, die sie bei der Sicherheitskontrolle an Flughäfen zeigen konnten. Quellen: The Atlantic vom 9.11.2011. Später soll al-AWLAKI Flugtickets für drei der 19 Attentäter vom 11. September 2001 gekauft haben, nämlich für Mohammed Atta, Satam as-Sukami und Abu Musab ash-Shehri. Quelle: Bericht vom 3. Januar 2013 der Organisation Judicial Watch in Washington unter Berufung auf Dokumente der US-Bundespolizei FBI. Die NZZ berichtete am 4. Januar 2013: «Laut Judicial Watch kam Al-AWLAKI bald nach den Anschlägen in den Fokus der amerikanischen Ermittlungen. Schon im Oktober 2002 wurde er am John-F.-Kennedy-Flughafen in New York von der Polizei festgehalten wegen des Verdachts auf Passfälschung, dann aber wieder freigelassen. Dies, obwohl ein Haftbefehl gegen ihn in Kraft war. Später kam er zu einem nicht bestimmten Zeitpunkt erneut in amerikanischen Gewahrsam, kam dann aber zu einem ebenfalls nicht bekannten Zeitpunkt wieder frei.» Imam Anwar al-AWLAKI war leitender Mitarbeiter einer islamischen «Wohltätigkeitsorganisation», deren Gründer Adel Madschid al-ZINDANI war, ein Schüler von Osama bin Laden. Im Jahr 2004 bezeichnete die US-Regierung al-AWLAKI als «globalen Terroristen» und verdächtigte die von der saudischen Regierung unterstützte Wohltätigkeitsorganisation der Finanzierung von Terroristen. Kronzeuge durfte nicht befragt werden Die beiden späteren Flugzeugentführer al-HASMI und al-MIHDHAR pflegten während ihres Aufenthalts in den USA auch enge Beziehungen ausgerechnet mit einem Informanten des FBI, Abdussattar SHAIKH. Dieser informierte das FBI jedoch nicht über die Nachnamen seiner jungen Freunde und erwähnte auch nicht, dass diese Flugunterricht nahmen. Al-HASMI wohnte sogar im Haus der Familie SHAIKH, nachdem Al-MIHDHAR abgereist war. SHAIKH erfüllte damit alle Bedingungen eines Kronzeugen. Deshalb wollten ihn die Ermittler der 9/11-Commission befragen. Doch der damalige FBI-Direktor Robert Mueller wies alle Forderungen, SHAIKH zu befragen, rigoros ab. Er liess SHAIKH sogar an einen geheimen Ort bringen, um ihn abzuschotten. US-Senator Bob Graham, der von 2001 bis 2003 den Geheimdienstausschuss des Senats leitete, ist überzeugt, dass Mueller diesen Kronzeugen damals auf Anweisung aus dem Weissen Haus abgeschirmt habe. «Keine Beweise» Trotz all dieser aufgedeckten Fakten heisst es im Schlussbericht der 9/11-Kommission, es gebe «keine Beweise dafür, dass die saudische Regierung als solche oder hohe saudische Regierungsvertreter individuell die Organisation finanziert» haben. Der saudischen Seite gefiel dieses Fazit so gut, dass sie den Satz auf der Webseite ihrer Botschaft in Washington platzierte. Dabei wäre dieser Satz näher zu analysieren: Was heisst «individuell» finanziert? Was heisst der schwammige Begriff «hohe» Beamte? Warum sind die «privaten» fundamentalistischen Stiftungen nicht erwähnt, die von der Regierung und von der Königsfamilie finanziert und von der saudischen Regierung strikt kontrolliert werden? Opfer-Anwalt klagt gegen den Staat Saudiarabien Die bisher genannten, starken Beweisstücke für eine Beteiligung saudischer Diplomaten und von Personen und Stiftungen aus der saudischen Königsfamilie an einem Netzwerk, das den Terroranschlag von 9/11 erst ermöglicht hatte, nutzte auch der New Yorker Anwalt Jim Kreindler. Im Auftrag von mehreren Tausend Angehörigen von Opfern von 9/11 verfolgt er akribisch die saudische Spur. Die Opfer-Angehörigen wählten nicht zufällig die Anwaltskanzlei Kreindler. Diese Kanzlei hatte 1988 erfolgreich ein Urteil erwirkt, das den Staat Libyen zwang, den Angehörigen der Opfer des Absturzes einer Boeing 747-Maschine beim schottischen Lockerbee als Genugtuung für jedes Opfer 10 Millionen Dollar zu zahlen, insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. «Enorme Verschleierung» Doch ausgerechnet die US-Regierungen unter George W. Bush und Barack Obama legten Kreindler am meisten Steine in den Weg. Gegen die Herausgabe von Dokumenten aufgrund des US-Öffentlichkeitsgesetzes legten sie «aus Gründen der nationalen Sicherheit» ihr Veto ein. Der Anwalt musste erfahren, dass die Behörden mit den Saudis – nach seinen eigenen Angaben – mindestens so viele Informationen teilten wie mit ihm. Einer der Zeugen Kreindlers war und ist Bob Graham, in der Zeit von 9/11 Leiter des Geheimdienstausschusses des Senats. Dieser spricht nicht mehr von einer «Vertuschung» («cover up») von Regierungsseite, sondern von einer «enormen Verschleierung» («aggressive deception»). Über das saudische Netzwerk betont er : «Ich rede vom Königreich oder der Regierung von Saudiarabien, nicht bloss von wohlhabenden saudischen Einzelpersonen.» 16 Jahre nach dem Einsturz der drei Wolkenkratzer des World Trade Centers in New York zweifelt Kreindler nicht mehr daran: «Ohne substanzielle finanzielle und logistische Unterstützung von Saudiarabien für al-Kaida wäre der Anschlag von 9/11 nicht möglich gewesen.» Doch die Rechtslage in den USA hatte ihn während all der Jahre daran gehindert, gegen den Staat Saudiarabien gerichtlich vorzugehen. Denn Voraussetzung für eine Klage wäre gewesen, dass ein US-Präsident Saudiarabien – wie den Iran oder Syrien – offiziell auf die Liste der Terrorunterstützer genommen hätte. Erst am 20. März 2017 nahm der Kongress auf Druck der Opferangehörigen ein «Gesetz gegen Sponsoren von Terroranschlägen» an. Es erlaubt Angehörigen von Terroropfern, von Ländern Schadenersatz und Genugtuung zu verlangen, selbst wenn diese Länder nicht auf der Liste der «Schurkenstaaten» figurieren. Erneut wehrte sich eine US-Administration – diesmal Präsident Obama mit dem Veto – dagegen, dass das saudische Netzwerk untersucht wurde. Doch diesmal überwand der Kongress im September 2017 das Veto mit qualifizierter Mehrheit. Ein seltener Aufstand der Parlamentarier gegen eine US-Administration. Kurz darauf, am 17. März 2017, hinterlegte Kreindler im Namen von mehreren Tausend Opfern eine Klage auf Schadenersatz gegen den Staat Saudiarabien, in der er – wie im Fall Lockerbee – für jedes Opfer eine Summe von 10 Millionen Dollar zugunsten von Angehörigen und Verletzten verlangte. Eine Kopie der Klageschrift finden Sie hier. Darauf wehrte sich Saudiarabien ein Jahr lang dagegen, dass aufgrund der Klage ein Beweisverfahren eröffnet wird. Denn die Klage beruhe auf «Spekulationen» und «Hörensagen». Doch ein Jahr später, im März 2018, liess Bundesrichter George B. Daniels in Manhattan Kreindlers Schadenersatzklage gegen Saudiarabien zu, weil genügend Verdachtsmomente vorhanden seien. Kreindler macht den Staat Saudiarabien für 9/11 voll verantwortlich. SCHWEIZER MEDIEN SCHWEIGENUnter den gedruckten Zeitungen war im März 2018 der «Blick» die einzige in der Schweiz, welche eine SDA-Meldung über die Zulassung der Klage verbreitete. Online berichtete Watson mit einem guten Bericht von Peter Blunsch, sowie die Online-NZZ. - Doch über den brisanten Inhalt der veröffentlichten Klageschrift haben bisher in der Schweiz weder Zeitungen noch SRF informiert.*
Warum die Schweizer Medien die brisanten, akribisch zusammengetragenen Informationen aus der Klageschrift sowie aus weiteren Quellen dem Publikum bis heute vorenthalten, müsste Stoff sein für Publizistik-ProfessorInnen und -studentInnen. *Falls ein Artikel über den Inhalt der Klage übersehen sein sollte, bitte an Infosperber melden. Entscheidende Fragen wollte niemand beantwortet haben Die beiden Ermittler für den «The 9/11 Commission Report» waren der frühere FBI-Anwalt Michael Jakobson und die 2017 verstorbene Anwältin Dana Lesemann. Gemeinsam schlugen sie dem Direktor der 9/11-Kommission, Philip Zelikow, folgende zwei Fragen vor, denen sie nachgehen wollten:
1. How aggressively has the U.S. Government investigated possible ties between
the Saudi Government and/or Royal Family, and the September 11th attacks?
2. To what extent have the U.S. Government’s efforts to investigate possible ties
between the Saudi Government and/or Royal Family, and the September 11th
attacks been affected by political, economic, or other considerations?
|
- Wie hartnäckig hat die US-Regierung mögliche Verbindungen untersucht zwischen der saudischen Regierung und/oder der königlichen Familie mit den Anschlägen vom 11. September?
- Inwieweit haben politische, wirtschaftliche oder andere Überlegungen die Bemühungen der US-Regierung beeinflusst, die Verbindungen zwischen der saudischen Regierung und/oder der königlichen Familie mit den Anschlägen vom 11. September zu untersuchen?
Kurze Zeit nach dieser Anfrage wurde Dana Lesemann, die auch hartnäckig die Freigabe der 28 geheim gehaltenen Seiten des Kongressberichts von 2002 verlangte, von ihren Aufgaben entbunden. - Der Schlussbericht der 9/11-Kommission beantwortet die beiden Fragen nicht.
- Im Schlussbericht steht auch kein Wort davon, dass nach der Verhaftung des Hijackers Ghassan al-SHARBI im Jahr 2002 in Pakistan dessen US-Flugbrevet in einem Umschlag der saudischen Botschaft gefunden wurde.
In einer Befragung in Guantanamo erklärte Al-SHARBI, Mitglieder der Königsfamilie hätten 9/11-Terroristen unterstützt. Diese Aussage könnte er indessen unter Folter gemacht haben. Der langjährige «New York Times»-Reporter Philip Shenon beschreibt in seinem Buch «Die unzensurierte Geschichte der 9/11-Untersuchung», wie die Bush-Administration alle Dokumente als streng geheim qualifizierte, die etwas mit Saudiarabien zu tun haben. Die Bush-Familie pflegte seit Generationen enge freundschaftliche und geschäftliche Bande mit der Königsfamilie in Saudiarabien. 
George W. Bush mit Mitgliedern der saudischen Königsfamilie Zum Schluss dieses zweiten Teils über das saudische Komplott eine Einschätzung des US-Senators Bob Graham, der von 2001 bis 2003 den Geheimdienstausschusses des Senats leitete: - «Falls Diplomaten der saudischen Botschaft in Washington und des saudischen Konsulats in Los Angeles direkt involviert waren, dann wäre 9/11 kein rein terroristischer Anschlag, sondern eine Kriegshandlung einer ausländischen Regierung.»
(«... if true, would make 9/11 not just an act of terrorism, but an act of war by a foreign government»)************************************************************** - Es folgt ein dritter und letzter Teil: Eine Familie mit Verbindung zur Königsfamilie verliess die USA kurz vor 9/11 fluchtartig. Die Auswertung von Videokameras am Eingang ihrer Villa zeigte mehrmals Autonummern späterer Flugzeugentführer. An der Börse spekulieren Unbekannte auf einen Kurssturz. Über all das halten die US-Behörden den Deckel drauf.
************************************************************** ************************************************************** OFFIZIELLE US-UNTERSUCHUNGSBERICHTE
8 Meinungen
Ich finde diese Artikel sehr aufschlussreich und es ist sehr mutig dies zu veröffentlichen, insbesonder da Sie postwendend vom CIA als «Verschwörungstheoretiker» abgekanzelt werden, da Sie die offizielle Sprachregelung hinterfragen, siehe dazu CIA Dokument #1035-960. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum der Strategieexperte Albert A. Stahel vom SRF kaltgestellt wurde? - Genau deswegen. *** Aber lassen Sie sich nicht einschüchtern. **** Siehe auch: https://www.neopresse.com/politik/das-argument-verschwoerungstheorie-und-sein-cia-ursprung/ https://www.konjunktion.info/2014/10/das-argument-verschwoerungstheorie-und-sein-cia-ursprung/
Peter Herzog, am 06. Juli 2018 um 13:26 Uhr
Info Sperber zitierte folgende Infos: «Einer der Mittelsmänner war Sheik MOHAMMED, den der Bericht der 9/11-Kommission «wichtigster Architekt des Anschlags von 9/11» nennt.» Dieser als Drahtzieher der Terroranschläge von 9/11 verdächtige Khalid Sheik Mohamed wurde in den USA nie vor ein ziviles Gericht gestellt, sondern er wurde nicht einmal nach über zehn Jahren unmenschlicher Haftbedingungen von einem US-Sondergericht auf Guantánamo in Kuba abgeurteilt. Schon Ende 2008 soll Khalid Sheik Mohamed eine volle Schulderklärung abgelegt haben: Er bezeichnete sich stolz als Drahtzieher der Terroranschläge von 9/11. Khalid Scheich Mohammed wurde neben anderen Quälereien auch 183-mal einer so genannten Waterboarding-Behandlung unterzogen, einer simulierten Ertränkung. Er legte dann ein „volles Geständnis“ ab. Welche Geständnisse würden wir wohl nach über hundert «Ertränkungsbehandlungen» ablegen?
Siehe auch: «Auch die USA verletzen Menschenrechte» http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17756
Info Sperber würde gut daran tun, auch die zahlreichen Untersuchungen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zur Kenntnis zu nehmen. Zum Beispiel die Untersuchungen von David Ray Griffin, die Peace Press auch in deutscher Sprache veröffentlicht hat, das Buch «11.9. Zehn Jahre danach, der Einsturz eines Lügengebäudes» von Mathias Bröckers und Christian Walters und der «Faktencheck 9/11» von Paul Schreyer. http://friedensblick.de/11084/paul-schreyer-buch-faktencheck-911/
Heinrich Frei, am 06. Juli 2018 um 19:46 Uhr
Danke für diese aufschlussreiche Serie! Sie wirft auch ein neues Licht auf Robert Mueller, der damals als FBI-Direktor – ob aus freien Stücken oder auf Geheiss – alles in seiner Macht Stehende unternahm, um die Nachforschung nach Verstrickungen Saudiarabiens in 9/11 zu behindern, nun aber als Sonderermittler alles unternimmt, um nachzuweisen, dass Trump unter Einfluss aus Moskau stehe. Im Gegensatz zu den USA und ihrem westeuropäischen Wurmfortsatz ist Russland ein Gegenspieler Saudiarabiens, und Mueller ist offenbar ein nützlicher Bauer im ewigen Great Game.
Billo Heinzpeter Studer, am 07. Juli 2018 um 14:26 Uhr
Vielen Dank, die Veröffentlichung ist sehr verdienstvoll. Infosperber ist damit eine Stimme, die sich weder von den offiziellen Regierungsstellen noch von kurzschlüssigen Verschwörungstheorien vereinnahmen lässt.
Ich möchte noch auf den energiepolitischen Aspekt hinweisen. Der einzige Kriegsgrund für den Irakkrieg war zum Beispiel laut offiziellen britischen Quellen der Zugang zu den Ölreserven, worauf die deutsche Organisation Germanwatch aufmerksam gemacht hat. http://www.klimareporter.de/international/globale-energiewende-als-friedensprojekt
Der deutsche Aussenminister Heiko Maas hat im April in einer bemerkenswerten, aber bisher folgenlosen Rede beim «Berlin Energy Transition Dialogue» erklärt:
>> Mit der Nutzung von erneuerbaren Energien verliert die Abhängigkeit von Energie das Potenzial, als Macht- und Druckmittel missbraucht zu werden. (...) Die Energiewende wird Spuren in der internationalen Ordnung hinterlassen, die wir heute überhaupt noch nicht überschauen können. Sie wird die geopolitischen Realitäten verändern. Daher haben wir gemeinsam mit Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten eine „Globale Kommission zu den geopolitischen Auswirkungen der Energiewende“ unter dem Dach der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien ins Leben gerufen. << http://auswaertiges-amt.de/newsroom/2002540
Das ist nach meiner Meinung ein unterschätzter Aspekt der Nahostpolitik.
Göran Herbst, am 08. Juli 2018 um 02:26 Uhr
Danke für diese Beiträge. Endlich kommen glaubwürdige Antworten. Kann mir hier jemand der mehr als ich von diesen Ereignissen versteht, die Frage beantworten: Waren die Ereignisse 9/11 auch eine Abrechnung innerhalb einer elitären Schicht der Hochfinanz, auch Global Players genannt? Könnte da etwas dran sein, oder liege ich mit dieser Vermutung falsch? Danke und Gruss Beatus Gubler
Beatus Gubler, am 09. Juli 2018 um 18:59 Uhr
@Gubler. Dafür sind mir keine Anhaltspunkte bekannt.
Urs P. Gasche, am 09. Juli 2018 um 19:01 Uhr
@Gubler. Auf dieser Ebene ist alles möglich. Empfehlung: Elias Davidsson «Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung» - Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbekämpfung.
Christoph Erni, am 11. Juli 2018 um 15:32 Uhr
Vielen Dank für diese Beitrāge. Die Tagespresse verschweigt in der Regel Hintergründe und Motive. Wozu die Anschlāge von 9/11 dienten, wurde nach dem Ūberfall auf Afghanistan rasch klar. Dann folgten Irak und Libyen. In Syrien hat es nicht geklappt. Wird der beabsichtigte Regime-Wechsel im Iran klappen? Aber das Motiv der Saudis bei den Anschlāgen von 9/11 ist mir nicht ganz klar.
Ruth Obrist, am 14. Juli 2018 um 22:34 Uhr
Das saudische Komplott hinter dem Anschlag von 9/11 (Teil 3)
Urs P. Gasche / 10. Jul 2018 -
Saudis mit Diplomatenpass waren vorinformiert. Unbekannte spekulierten kurz vor 9/11 auf Kursstürze betroffener Unternehmen.
Red. Der erste Teil mit dem Titel «Terror
von 9/11: Die USA schützen die Hintermänner» zeigte auf, wie drei US-Administrationen zu verhindern versuchten,
dass das Ausmass des saudischen Komplotts hinter dem Terroranschlag von 9/11 aufgeklärt wird. Ein zweiter
Teil fasste zusammen, was über das saudische Netzwerk hinter den Attentätern bekannt ist. Dieser dritte und
letzte Teil rundet vorhandene Informationen über das saudische Komplott ab. Unbekannte 9/11-Vorwisser spekulierten an der Börse Der
Verdacht ist brisant und beruht auf wissenschaftlicher Analyse: In den Tagen vor dem 11. September 2001, als
Terroristen mit Flugzeugen die Türme des World Trade Centers in New York zum Einstürzen brachten, haben Unbekannte
massenweise auf stark sinkende Börsenkurse der betroffenen Fluggesellschaften, Banken sowie der beiden am meisten
betroffenen Rückversicherungs-Konzerne gesetzt und damit Gewinne von rund 30 Millionen Dollar erzielt. 9/11: Ein saudisches KomplottHinter den Terroranschlägen von
9/11 in den USA steckte ein saudisches Netzwerk. Es reichte bis in saudische Regierungskreise und in die
königliche Familie. Seit dem Anschlag sind die US-Regierungen Komplizinnen dieses saudischen Komplotts: Sie decken Hintermänner und sabotieren eine gründliche Aufklärung. Die USA verlangen nicht einmal, dass Saudiarabien seine saudischen Terroristen-Helfer mit Diplomatenpässen bestraft. Vorrang hat offensichtlich die strategische Freundschaft der USA mit den Saudis. Quellen• Studie «Detecting abnormal trading activities in option markets» u.a. von Finanzprofessor Marc Chesney der Universität Zürich. • «New York Post»: «How the FBI is whitewashing the Saudi connection to 9/11». • FBI-Quellen akribisch ausgewertet hat die Anwaltskanzlei Kreindler & Kreindler LLP in ihrer Klageschrift gegen Saudiarabien im Namen von tausenden Opfer-Angehörigen.Infosperber informiert in drei Teilen. In einer wissenschaftlichen Studie mit dem Titel «Detecting abnormal trading activities in option markets» waren Finanzprofessor Marc Chesney der Universität Zürich, Assistenzprofessor Loriano Mancini vom «Swiss Finance Institute» der ETH Lausanne sowie der UBS-Analyst Remo Crameri den Auffälligkeiten mit Put-Options nachgegangen. Unter dem Titel «Erhärteter Verdacht auf Insiderhandel vor 9/11» hat Infosperber am 21.11.2016 ausführlich darüber informiert. «Die statistische Studie deckt eindeutig äusserst dubiose Geschäfte auf, die möglicherweise von Insidern getätigt wurden», erklärt Chesney. Der Finanzprofessor ist überzeugt, dass die Frage «Insiderhandel oder glücklicher Zufall» schnell beantwortet wäre, wenn die Behörden die Namen der Käufer dieser Put-Optionen bekannt gäben und deren Netzwerke analysieren würden. Die US-Behörden sollten die Untersuchung neu aufrollen. Als Mitwisser von 9/11 sind bisher einzig Saudis bekannt, welche die Attentäter in den USA betreut und finanziert hatten. Nehmen wir im Sinne einer Hypothese an, dass die Insidergeschäfte von einer hochstehenden Person des Königshauses oder von eingeweihten saudischen Diplomaten getätigt wurden. Entsprechend müsste diese Person mehr oder weniger stark in die Vorbereitung der Anschläge involviert gewesen sein. Wenn so etwas bekannt geworden wäre, dann hätte man nur schwer erklären können, warum ein «Krieg gegen den Terror» sich gegen Afghanistan und nicht gegen Saudiarabien richten sollte. Den wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten wollen die US-Regierungen aber nicht aufgeben. Das kann ein Grund sein, weshalb die Namen der Optionen-Käufer nicht preisgegeben werden. Den Verdacht auf Insidergeschäfte von Personen, die über den Anschlag eingeweiht waren und ihr Vorwissen an den Börsen ausnützten, hatten Börsenbeobachter schon bald nach 9/11 geäussert. Doch dieser Verdacht wurde im Jahr 2002 vom 500 Seiten umfassenden offiziellen Untersuchungsbericht des US-Kongresses in wenigen Sätzen kurz dementiert, ohne jedoch weder die Börsenbewegungen noch die Namen der Akteure offenzulegen. - US-Behörden machen sich zu Komplizinnen des saudischen Komplotts: Sie weigern sich hartnäckig, die Namen der Optionen-Käufer bekannt zu geben. Es geht um die Identifizierung möglicher Hintermänner und Drahtzieher von 9/11.
15 Tage vor dem Terroranschlag Hals über Kopf abgereist Etliche saudische Diplomaten sowie Mitglieder der saudischen Regierung hatten die Terroristen logistisch unterstützt und finanziert. Das haben wir im 2. Teil ausführlich dargelegt. Der Fokus lag auf der Terroristen-Zelle in San Diego. Auch über die Terroristenzelle in Florida wurden Informationsbruchstücke über saudische Drahtzieher und Vertuschungsmanöver des FBI bekannt. Unter dem Titel «Wie das FBI die Saudi-Hintermänner von 9/11 weisswäscht» («How the FBI is whitewashing the Saudi connection to 9/11») berichtete die «New York Post» vom 12. April 2015, wie das FBI brisante Fakten unter dem Deckel hielt und zu bagatellisieren suchte. Die Fakten: Fünfzehn Tage vor 9/11 hatte eine saudische Familie mit Beziehungen zur Königsfamilie ihr luxuriöses Anwesen in Sarasota, Florida, fluchtartig verlassen. Sie liess Schmuck, teure Möbel, viele teure Autos – darunter ein neuer Chrysler PT Cruiser – und auch den vollen Kühlschrank zurück. Sie informierten weder einen Immobilienhändler noch die Nachbarn und hinterliessen bei der Post keine Nachsendeadresse. 
Die fluchtartig verlassene Villa der Familie al-Hijji (Bild msnbc) Als zwei Wochen später die WTC-Türme in New York zusammenbrachen, informierten Nachbarn, die Verdacht schöpften, das FBI. Am 19. September eröffnete das FBI eine Untersuchung, die sie über Jahre unter dem Deckel hielt. An die Öffentlichkeit kam unterdessen Folgendes: - Das geflohene saudische Prominentenpaar Abdulaziz und Anoud al-HIJJI hatte «viele Beziehungen» zu «Leuten, die mit dem Terroranschlag in Verbindung» standen.
- Ein «Familienmitglied» (Zitat FBI-Bericht) trainierte in der gleichen Flugschule wie einige der Flugzeugentführer.
- Überwachungsfotos am Eingang des verlassenen Anwesens zeigten Nummern von Autos, die von drei der Flugzeugentführern gefahren wurden, unter anderen von Mohammed Atta. Atta steuerte die Maschine der American Airlines am 9. September in den Nordturm des World Trade Centers. Wie alle Terroristen von 9/11 war Atta ein Anhänger des fundamentalistischen Salafismus, wie er in Saudiarabien gepredigt wird.
Der 9/11-Autor Anthony Summers berichtet im US-Nachrichtensender MSNBC über die Vertuschung der saudischen Terroristen-Unterstützung in Florida. - US-Behörden machen sich zu Komplizinnen des saudischen Komplotts: Im offiziellen Schlussbericht der 9/11-Kommission des Kongresses, deren Mitglieder Präsident George W. Bush und der Kongress eingesetzt hatten, ist kein einziges Wort über diese FBI-Informationen zu lesen.
Das FBI versteckt sich hinter «hochsensiblem Material» Nach Angaben der «New York Times» hatte das FBI die Ermittler des Kongresses über diese Verbindungen in Florida schlicht nicht informiert. Direktor des FBI war damals James Comey. Comey war dafür verantwortlich, welches FBI-Material den Untersuchungsbehörden oder sogar der Öffentlichkeit freigegeben wird. Im Jahr 2014 hat die «9/11 Review Commission» des US-Kongresses einen Bericht veröffentlicht über neue Erkenntnisse seit Veröffentlichung des «9/11 Commission Report» im Jahr 2002. In diesem Bericht wird die FBI-Information, wonach das Paar al-Hijji «viele Beziehungen» hatte zu «Leuten, die mit dem Terroranschlag in Verbindung» standen, heruntergespielt. Das FBI habe geltend gemacht, dass diese Darstellung im FBI-Protokoll «schlecht geschrieben» und «ohne Nachweise» erstellt worden sei. Der betreffende FBI-Mitarbeiter habe auf Rückfrage hin nicht einmal erklären können, warum er dies so aufgeschrieben habe. «Wie merkwürdig», kommentierte die «New York Times». Vertreter der «9/11 Review Commission» des Kongresses haben diesen FBI-Mitarbeiter nicht selber befragt. Sie akzeptierten einfach das Dementi des FBI-Hauptquartiers. Das sei «noch merkwürdiger», meinte die NYT. Das Protokoll dieses FBI-Mitarbeiters war nur eines von verschiedenen FBI-Dokumenten, welches die Beziehungen der geflohenen saudischen Familie mit den Flugzeugentführern im Detail beschrieb. Anwalt Thomas Julin erreichte im Namen eines Lokaljournalisten in Sarasota aufgrund des US-Öffentlichkeitsgesetzes, dass das FBI 80'000 Seiten zum Fall der aus Sarasota geflohenen Familie einem Bundesrichter aushändigen musste. Zuerst musste der Richter bestimmen, welche der Dokumente aus Staatssicherheitsgründen nicht ausgehändingt werden dürfen. Das Resultat: Die meisten Seiten waren mit «SECRET/NOINFORM» markiert – eine Klassifizierung für hochsensibles Material. Anwalt Thomas Julin zeigte sich enttäuscht: «Der Widerspruch zwischen der Behauptung des FBI, es habe nichts gefunden und dem Memo, das von ‹vielen Beziehungen› zum Umfeld der Attentäter spricht, ist nicht plausibel aufgelöst.» Beispielsweise gebe es keine Erklärung dafür, warum die Überwachungsfotos Autoschilder der Hijacker zeigen. Regierungsbehörden vertuschen US-Senator Bob Graham, der von 2001 bis 2003 den Geheimdienstausschuss des Senats leitete, zeigt sich überzeugt, dass das FBI einen saudischen Stützpunkt in Sarasota deckt, der die Flugzeugentführer logistisch führte: «Die abrupte Abreise vor 9/11 zeigt, dass jemand einen Tipp gegeben haben dürfte.» Das Ganze passe zum «klaren Strickmuster, wie alle Behörden der US-Regierung, die über Informationen verfügen, die Rolle Saudiarabiens bei 9/11 vertuschen». -------------- FAZIT: Der Terroranschlag von 9/11 wurde durch ein saudisches Komplott ermöglicht, an der Mitglieder der saudischen Regierung und der königlichen Familie beteiligt waren. Die US-Geheimdienste und die drei US-Regierungen unter Bush, Obama und Trump machten sich nach 9/11 zu Komplizinnen dieses Terror-Netzwerks, indem sie saudische Beteiligte schützten und immer noch schützen und eine Verfolgung der Drahtzieher möglichst behinderten und weiter behindern. Ob das im März 2018 eingeleitete Beweisverfahren in New York gegen die saudische Regierung zu Handen eines Bundesrichters mehr Geheimdienst-Dokumente offenlegt und das ganze Ausmass des saudischen Komplotts ans Licht bringt, ist unsicher. Denn die saudische Regierung könnte ohne Anerkennung einer juristischen Schuld rechtzeitig einem Vergleich zustimmen, indem sie die Opfer-Angehörigen und die Verletzten von 9/11 «freiwillig» finanziell entschädigt. ************************************************************** ALLE DREI TEILE «DAS SAUDISCHE KOMPLOTT 9/11» IM PDF-FORMAT LESEN ODER AUSDRUCKEN ************************************************************** Lesen Sie den Anfang: ************************************************************** ************************************************************** OFFIZIELLE US-UNTERSUCHUNGSBERICHTE
3 Meinungen
Das FAZIT von Urs P. Gasche lautet: «Der Terroranschlag von 9/11 wurde durch ein saudisches Komplott ermöglicht, an der Mitglieder der saudischen Regierung und der königlichen Familie beteiligt waren. Die US-Geheimdienste und die drei US-Regierungen unter Bush, Obama und Trump machten sich nach 9/11 zu Komplizinnen dieses Terror-Netzwerks, indem sie saudische Beteiligte schützten und immer noch schützen und eine Verfolgung der Drahtzieher möglichst behinderten und weiter behindern.»
Meiner Meinung nach haben die Saudis bei den sehr aufwändigen 9/11 Attacken eher die Rolle von nützlichen Idioten spielen müssen.
Dazu Dokumentarfilme zu 9/11
Interessant sind auch die Filme über die Terroranschläge in den USA die am 11. September 2001 stattgefunden haben, von Massimo Mazzuco: http://www.youtube.com/watch?v=O1GCeuSr3Mk#t=16
Italienischer Film, in dem auch der Nobelpreisträger Dario Fo Stellung nimmt. Film in englischer Sprache «ZERO An Investigation Into 9/11 (FULL documentary) » produziert mit dem italienischen Nobelpreisträger Dario Fo. https://www.youtube.com/watch?v=8XRMrMdn0NQ
9/11 Pentagon Attack - Behind the Smoke Curtain - Barbara Honegger https://www.youtube.com/watch?v=4fvJ8nFa5Qk
Vorwurf «Verschwörungstheoretiker»: Mathias Bröckers zu 9/11 https://www.youtube.com/watch?v=4ejvN9HNneg
Heinrich Frei, am 11. Juli 2018 um 15:17 Uhr
Interessant der Bericht über 9/11 von Paul Schreyer.
https://www.heise.de/tp/features/Der-saudische-Sonderweg-ein-Motiv-fuer-9-11-3400227.html?seite=all
"Ein bislang kaum bekannter Konflikt zwischen den USA und Saudi-Arabien vom Sommer 2001 lässt 9/11 in neuem Licht erscheinen. Welche Rolle spielten die Streitigkeiten damals? Und warum fanden die Anschläge eigentlich am 11. September statt?
Bis heute ist nur wenig bekannt, dass das saudische Herrscherhaus im Sommer 2001 einen radikalen Kurswechsel plante. Auf offiziellen diplomatischen Kanälen wurde der US-Regierung damals übermittelt, dass die Saudis künftig ihre Politik generell nicht mehr mit den USA abstimmen würden. Die Anschläge vom 11. September machten diese Loslösungspläne nur wenige Wochen später zunichte.
Die vertraute Beziehung zwischen Prinz Bandar bin Sultan, dem saudischen Botschafter in den USA von 1983 bis 2005, und US-Präsident George W. Bush ist legendär. Doch es war mehr als nur persönliche Sympathie, was die beiden ehemaligen Kampfjetpiloten miteinander verband. Die Freundschaft zwischen Bandar und Bush repräsentierte immer auch die besondere Geschäftsbeziehung zwischen Saudi-Arabien und den USA, die bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Deren Kern ist simpel: Die Saudis liefern Öl und lassen die eingenommenen Gelder umgehend wieder zurück in die USA fließen - für Waffen und große Infrastrukturprojekte. Amerikanisches Geld landet so am Ende wieder größtenteils bei US-Konzernen. «
Dieter Gabriel, am 05. August 2018 um 14:28 Uhr
Die Frage, warum US-Regierungen & -Geheimdienste einen saudischen Terroranschlag, den größten in der Geschichte der Menschheit, decken sollten, bleibt völlig ungeklärt. Diese Frage wird nicht einmal angesprochen, obwohl sie sich geradezu aufdrängt. Womöglich deswegen, weil kein schlüssige Motiv dafür existiert und damit die ganze Story zusammenbricht wie ein Kartenhaus?
Es mag sein, dass AUCH hohe Saudis (als „nützlichen Idioten“, wie Heinrich Frei treffend kommentiert) involviert waren. Aber ohne aktive Beteiligung von US-Geheimdiensten sind die „controlled demolitions“, mit denen die beiden Tower & das WTC7 zum Einsturz gebracht wurden, nicht schlüssig zu erklären.
Timm Herbst, am 09. August 2018 um 20:25 Uhr
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